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Die Gewinnerprojekte in Kürze


Die vier ex aequo prämierten Projekte zeigen, wie dynamisch und multifunktional zukünftige Wohn- und Lebensräume sein können. Und sie deuten an, wie künftige Architekten spielerisch und lustvoll Schiebelösungen einsetzen, um bewegliche und bewegende Räume zu gestalten.

Die Preisträger (alphabetisch nach Projekt)

«900MY» von Blaz Hartman
Fakulteta za arhitekturo, Univerza v Ljubljani in Ljubljana



«Beim Projekt «900MY» ist der starke Bezug zur Natur zentral. Das Haus ist aus natürlichen und regionalen Materialien gefertigt und sein Dach ist begrünt, wodurch es harmonisch mit seiner Umgebung verschmilzt. Die Konstruktion aus Holz bestimmt die äussere Form, während die Schiebeelemente den Innenraum in bis zu acht Räume unterteilen.»

Jurybewertung
Das Besondere des Hauses liegt im ausgeprägten Bezug zur Umgebung. So werden klimatische Eigenheiten des Ortes wegleitend für die Gestaltung und die Konstruktion. Die Balkenkonstruktion im Inneren bildet eine ordnende Struktur für die unterschiedlichen Raumsituationen.


«inter pares» von Daniel Fuchs und Simon Mühlebach
ETH Zürich



«Die Räume dieses Ferienhauses lassen sich mit einer Reihe raumhaltiger Rahmenelemente vergrössern oder verkleinern. Werden sie verschoben, entstehen individuelle, exakt an die gewünschte Grösse angepasste Grundrisse. So lassen sich Raumsituationen für unterschiedliche Nutzer erzeugen. Einzig die zentrale Küche mit dem angegliederten Bad bildet einen fixen Körper.»

Jurybewertung
Das Projekt überzeugt in seiner räumlichen Klarheit und Organisation. Die einfache Verschiebbarkeit der Rahmenelemente ist interessant und erlaubt es, unterschiedliche Raumsituationen zu generieren. Ein innovatives, praktisch umsetzbares Konzept.


«PLAN B» von Franziska Flückiger und Kevin Jans
HSLU, Technik & Architektur in Luzern



«Das dreigeschossige Ferienhaus verfügt über zwei verschiebbare Geschossböden, die unterschiedliche Nutzungen ermöglichen. Im offenen Zustand entstehen überhohe Raumbereiche mit Galerien, welche die drei Geschosse vertikal miteinander verbinden. Bei zusätzlichem Platzbedarf oder um die einzelnen Geschosse voneinander abzutrennen, lassen sich die Zwischenböden mitsamt Brüstung ausfahren.»

Jurybewertung
«PLAN B» benennt in seinem überraschenden Vorschlag verschiebbarer Geschossdecken ein Raumszenario, das auf verschiedene Lebenssituationen eingeht. Dieses Decken-Schiebesystem wird vor allem dann benutzt werden, wenn kein aufwändiges Ummöblieren stattfinden muss, so wie das von den Projektverfassern mit dem Stauraum in den Brüstungskorpussen vorgeschlagen wird.


«TOSCA» von Léo Collomb und Max Collomb
Accademia di architettura di Mendrisio, USI



«Ähnlich einem Boot, besteht der Pavillon aus einem Rumpf, ist mit Segeln ausgestattet und aus Holz gefertigt. Eine einzige Schiebewand erlaubt es, den Raum auf drei Arten zu modifizieren: Sie trennt entweder Küche von Wohn-/Essbereich, unterteilt den Raum in zwei gleiche Hälften oder schliesst den Bad/WC-Bereich komplett ab.»

Jurybewertung
Vergleichbar mit einer «Trickkiste» lässt «TOSCA» mit einfachen Mitteln eine überraschende Vielfalt sinnfälliger Raumdispositionen zu. Der rechteckige Grundriss teilt sich durch die einfache Manipulation einer in Längsrichtung geführten Schiebewand flexibel ein. Auf minimalistische Art wird das Thema Schieben dargelegt – exemplarisch und eindrücklich.

Die Dokumentation zum Wettbewerb finden Sie hier:
Wettbewerbspublikation
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Hawa Student Award 2010

 
An der Preisverleihung und Vernissage des ersten Hawa Student Awards nahmen die glücklichen Gewinner ihre Auszeichnungen entgegen. Zahlreiche Gäste waren mit dabei.

Impressionen der Preisverleihung


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