Temporäres Wohnen

Hotelarchitektur als Spiegel des
gesellschaftlichen Wandels


Gesellschaftliche Trends widerspiegeln sich auch in der Architektur von Hotels. Nach Jahren, in denen die Globalisierung ihre vereinheitlichenden Spuren im Interieur vor allem grosser Hotelketten hinterliess, kommt nun die Rückbesinnung auf das Individuelle, das Authentische oder kulturell Geprägte.


Ketschauer Hof: Baden mit Raumgefühl in historischem Bau mehr

Globalisierung, vorangetrieben durch neue Kommunikationstechnologien, eine scheinbar unbegrenzte Mobilität und die Erschliessung entlegenster Regionen haben in den vergangenen Jahren nachhaltige gesellschaftliche Veränderungen mit sich gebracht. Informationen sind mittlerweile in fast jeder noch so entlegenen Ecke der Welt via Internet abrufbar und dank Skype, Facebook, Twitter usw. lässt sich im Sekundentakt über die Kontinente hinweg ungehindert kommunizieren.

Doch nicht nur die Art, wie wir kommunizieren und wie wir unterwegs sind, hat sich verändert, auch die Interieurs von Hotels wurden von der Globalisierungswelle erfasst. Es entstand ein «internationaler» Stil, bei dem die landestypischen Einflüsse minimal waren und kaum ein Unterschied zwischen Peking und Paris, zwischen Buenos Aires und Bangkok auszumachen war. Diese Entwicklung lässt sich insbesondere an der Ausstattung grösserer Hotels ablesen.

Concept Hotels: Einzigartigkeit als Konzept
Hotelkonzepte sind das Spiegelbild gesellschaftlicher Trends. Nach jahrelanger Bemühung hin zur globalen Gleichschaltung ist in jüngster Zeit eine neue Fokussierung auszumachen: Authentizität und Individualisierung. Es findet eine Rückbesinnung auf den Wert kultureller Eigenheiten, auf spezifische Interessen und persönliche Bedürfnisse der Gäste statt. Zahlreiche Hotels haben diesen Wandel erkannt. Als Folge davon sind eine ganze Reihe so genannter Concept Hotels entstanden, die weltweit einzigartig sind und genau aus diesem Grund ihre Klientel anziehen. Ihr Konzept beruht darauf, die Gäste in ihrem ganz persönlichen Lebensstil anzusprechen. Die Sehnsucht nach der Einzigartigkeit eröffnet schier unbegrenzte Möglichkeiten – das Schlafen im Bauch eines ausrangierten Jumbo-Jets, das Höhlenhotel in der Wüste oder das Zimmer mit allem Komfort in luftiger Höhe: Im Treehotel in Schweden nächtigen die Gäste in komfortablen «Baumhäusern» hoch oben in den Baumwipfeln auf kleinstem, aber nicht zuletzt dank Schiebelösungen geschickt genutztem Raum.


«The Bird's Nest» des Treehotels mehr
 
Destination Hotel
Während früher der Tourismus weitgehend von den landschaftlichen oder kulturellen Eigenheiten einer Region gelebt hat, wird heute das Hotel selbst vermehrt zur Destination: Nicht der Ort und seine spezifische Umgebung zieht die Urlauber an, sondern das Hotel mit seinem individuellen Angebot und einzigartigen Design. In der intelligenten Um- und Neuplanung von Hotels liegt ein riesiges Potenzial, und zwischen Architektur und Tourismus entsteht eine spannende Wechselwirkung.

Wo das WLAN ist, ist der Arbeitsplatz
Der Wandel unserer Gewohnheiten hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass sich auch die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit zusehends vermischen. Der Arbeitsplatz ist dort, wo der Laptop ist. Hotels übernehmen in diesem Kontext nicht nur die Funktion der erweiterten Wohnzone, sondern auch des erweiterten Büros. Intelligente Raumkonzepte sind hier gefragt, die den Wunsch der Business-Nomaden nach globaler Vernetzung und nach Ruhe und Erholung in Einklang bringen.


Refugium für Business-Nomaden: Town Hall Hotel & Apartments mehr

Flexible Raumstrukturen ermöglichen eine Individuelle Nutzung: Will sich der eine Gast während seiner Geschäftsreise im Restaurant kulinarisch verwöhnen lassen, schätzt es der Langzeitaufenthalter, selber ein Häppchen zubereiten zu können – idealerweise in einer Küche, die nach Gebrauch elegant hinter einer Faltschiebetür verschwindet.

Herausforderung begrenzter Raum
Ob Concept Hotel, Low-Budget-Unterkunft, Business Hotel oder Luxus Resort – eine der grössten Herausforderungen, die sich den Architekten stellt, ist der begrenzte Raum. Schiebetüren und -wände sind oftmals die Antwort. Zum einen erlauben sie individuell gestaltbare und multifunktional nutzbare Räume, andererseits nehmen sie weniger Platz in Anspruch als herkömmliche Flügeltüren. Anschauliches Beispiel dafür ist das YOTEL in den Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick sowie dem Flughafen Schipol in Amsterdam. Die in der Art einer Kabine gestalteten Zimmer ermöglichen dem Gast auf kleinstem Raum maximalen Komfort zu einem angemessenen Preis.
YOTEL

Schiebe- oder Faltschiebetüren ermöglichen es, mittels einer einzigen Handbewegung Räume zu vergrössern oder zu verkleinern, Übergänge zwischen Bad- und Wohn-/Schlafbereich oder zwischen Wohnraum und Küche aufzuheben oder zu schaffen. Auch in Veranstaltungsräumen schaffen flexible Raumkonzepte einen Mehrwert für die Benutzer: Der Konferenzraum lässt sich je nach Anzahl Teilnehmer in seiner Grösse variieren oder auch als Bankettsaal nutzen.
Haus am See

Innovative Hotels haben Zukunft. Hotels, die Mut zeigen für Einzigartigkeit in Architektur, Design und Service. Denn während sich die Gesellschaft immer schneller bewegt, wird eines immer wichtiger: das Ankommen.

Hotelarchitektur und Hawa Schiebelösungen mit Stil finden Sie hier:
Hotel Valbella Inn
Sheraton Grand Hotel & Spa

Rosenalp, Gesundheitsresort & Spa-Hotel
InterContinental Berchtesgaden
Ketschauer Hof
YOTEL
Haus am See


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Die zurückhaltende Formensprache des Fünfsterne-Superior-Hotels widerspiegelt sich auch in der Fassade: Das Schiebeladensystem HAWA-Frontslide 60/A fügt sich elegant ein.

InterContinental Berchtesgaden

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